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Gesundheitsfördernde Wirkung des Lachens
Schmerzen und Schlafen
Norman Cousins erkrankte vor etwa 30 Jahren an einer Spondylarthritis,
d.h. einer fortschreitenden degenerativen Veränderung der Grundsubstanz
der Gelenke und Wirbelsäule. Diese Erkrankung war mit sehr starken
Schmerzen verbunden und hatte eine denkbar schlechte Prognose.
Er bemerkte ein deutliches Nachlassen seiner Schmerzen, wenn er
etwa zehn Minuten gelacht hatte. Außerdem konnte er danach mindestens
zwei Stunden schlafen. Durch Tests konnte eine deutliche Abnahme
von Entzündungsparameter nach jeder einzelnen "Lachkur" festgestellt
werden.
Inzwischen weiß man, dass beim Lachen die körpereigenen Hormone
Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden. Sie rufen eine
wirksame Entzündungshemmung hervor. Endorphine und Enkephaline (Neuropeptide)
sind körpereigene schmerzlindernde Substanzen, deren Ausschüttung
durch Lachen erhöht wird. Gemeinsam mit dem beschriebenen Effekt
der Entzündungshemmung und die Abnahme der Muskelspannung nach herzhaftem
Lachen ist die von Norman Cousins beschriebene Wirkung erklärbar.
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